Montag, 23. Juli 2012

Fisti ist da!

Eine Woche lang haben wir täglich gehofft, dass Fisti gesund wird, und heute war es endlich soweit: Er ist wieder da! Und Janni natürlich auch. Nach einer Beschnupperungsrunde nimmt sie ihre Tätigkeit als Wachhund wieder auf. Und endlich ist auch das Dreamteam der Mehlherstellung in der Backhütte wieder vollständig!

Sonntag, 22. Juli 2012

Ziegenspaziergang

Nach der Vormittagsführung büchsen auf einmal die Ziegen aus und spazieren seelenruhig im Dorf herum. Die Reparatur des Geheges hat natürlich Vorrang vor allen anderen Plänen.

Scones auf Medionemeton-Art

Wenn Helga vor dem Frühstück meint, heute Scones haben zu wollen, weisen sie nach der Aktivierung des heißen Steins vielleicht nicht die übliche Form, schmecken aber hervorragend. Mit Kriecherl-Gelee ist nicht nur Anna begeistert von diesem Start in den Tag.

Schachtelhalm zum Glätten

Auf dem Acker wächst ein wenig das, was wir gepflanzt haben, und vieles, was wir an sich nicht geplan hatten. Schachtelhalm in großen Mengen hat Georg daran erinnert, dass es angeblich gut für die Glättung von frisch geschnitztem Holz verwendet werden kann. Also wird geerntet. Die Pflanze ist leicht erkennbar, also sind auch die Kinder mit Begeisterung dabei. Der erste Versuch verläuft durchaus zufriedenstellend.

Messernutzung, Teil 2

Georg, hier wieder in seiner Funktion als Koch, ist täglich auf´s Neue begeistert von der Nützlichkeit der Messerrepliken.

Blasebalg in Aktion

Freitag, 20. Juli 2012

Abendsuppe

Zwiebelsuppe auf hallstättisch - bei diesen Temperaturen ein warmer Genuss.

Kleine Ergebnisse - Messerverwendung

Eines ist deutlich geworden: Die Messerrepliken eignen sich hervorragend zum Zwiebelschneiden auf einem Holzbrett. Die geschwungene Form erlaubt diverse Techniken - eine bringt schönere Ringe hervor als die andere.

Shortbread :-)

Messerscheiden

Zum Thema Ausrüstung: bald haben alle Messer ordentliche Scheiden.

Blasebalg fertig

Benedikt war heute sehr aktiv. Der gestern begonnene Blasebalg ist fertig. Vielleicht kann er schon morgen in der Schmiede zum Einsatz kommen.

Tag 5 - es wird nass

Walk hält dicht
Am Tag 5 des Projekts dreht sich noch immer viel um das Backen und Kochen, und es wird Ausrüstung hergestellt. Erst gestern haben wirklich alle ihre Schuhe bekommen. Die Tage sind mit diesen Dingen so angefüllt, dass bisher wenig Zeit blieb, die größeren Projekte anzugehen.
Gestern abend und in der Nacht hat es viel geregnet, das Feld ist nicht wirklich abgetrocknet, weswegen die Leinsamenernte nicht fortgesetzt werden konnte. Am späten Nachmittag fängt es ernst- und dauerhaft zu regnen an, und der Wetterbericht verheißt nichts Gutes für morgen. Die Stimmung ist aber immer noch sehr gut.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Kinderfrühstück

Foto: Georg Rösel

Soziale Fellpflege


Foto: Georg Rösel

Handtücher

Locker gewebte saugfähige Stoffe sind auch für die Urgeschichte schon nachgewiesen. Hier trocknet der Handtuchbedarf einer Familie mit drei eigenen Kindern und zwei Gastkindern.

Joghurt-Essig-Weckerl

Die schon im Vorjahr täglich durchgeführten Experimente am Sektor Backen und Kochen werden fortgesetzt. Die Mitwirkenden versuchen, aus den zur Verfügung stehenden (Lebens-)Mitteln die unterschiedlichsten Speisen herzustellen.
Teig aus Dinkelschrot, Joghurt, Essig, Leinöl und Salz ergibt hervorragende Weckerl, wenn man den sehr flüssigen Teig möglichst rasch in kleinen Portionen in den Ofen befördert. Solche guten Ergebnisse können meistens nicht bis zum eigentlichen Mittagessen aufgehoben werden, sondern verhalten sich wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Leinsamen

Die rekonstruierten Messer eignen sich beim ersten Versuch gut, um die Flachspflanzen zu ernten. Die kleinen braunen Kapseln zu ernten wird nun jeden Tag auch Aufgabe der Kinder sein. Von den zerstoßenen Kapseln lösen sich die Samen sehr leicht. Benedikt bläst sanft darüber, und die trockenen Hülsen schweben davon. Zurück bleibt der Leinsamen, der gleich verbacken oder verkocht werden kann. Am Ende der abgeschnittenen Pflanzen erkennt man gut das, was wir eigentlich haben wollen - die dünnen Fasern.








Bogenschießen

Die Kinder sausen den ganzen Tag herum und finden sich ständig neue Beschäftigungen. Abends vertreiben sie sich die Zeit vor dem Essen mit Bogenschießen.


Rindfleischsuppe


Wegen der kühlen Temperaturen wünschen sich alle eine heiße Suppe zu Mittag. Schon in der Früh hat Georg den Topf mit einem Stück Rindfleisch und diversem Gemüse aufgestellt. Rindfleischknochen sind in Mitterkirchen in großen Mengen in den Gräbern gefunden worden, das passt also sehr gut.

Marmelade

Aus den geerntete Kriecherln wurde Marmelade eingekocht - unter Zuhilfenahme eines Schluckes Met. Auf den Knäckebrot-Keksen schmeckt das hervorragend und befriedigt die Lust auf Süßes.

Löffel

Gestern musste Georg Löffel schnitzen, weil nicht alle, die letztes Jahr hergestellt wurden, das Projekt überstanden hatten. David hat ihn abends unterstützt, und nun können alle wieder ordentlich löffeln.

Montag, 16. Juli 2012

Ernten am Baum

Neben dem Ziegengehege steht ein Kriecherl-Baum. Die Früchte sind teilweise schon überreif, und so steigt Helga in den Baum und erntet. Es wäre auch zu schade darum, ganz egal, ob sie authentisch sind oder nicht.

Spielzeug

Auch das Spielzeug hat sich nicht wesentlich geändert - Pferd und Wagen sind auch wieder dabei.

Das erste Brot

Langsam spielt sich wieder der tägliche Rhythmus ein. Dazu gehört vor allem das Brotbacken. Die ersten kleinen Fladen helfen vor allem auch den Kindern, die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken. Heuer erinnert der erste Versuch stark an Knäckebrot...

Erbsen sind reif

Die Erbsen sind pünktlich zu Projektstart reif geworden. Die Ausbeute ist gar nicht so gering, und wenn drei Motivierte zusammenhelfen, dauert die Ernte nicht lange.
Bei der Arbeit sitzen alle gern an der Feuerstelle - und tragen trotzdem auch noch Felljacken. Wenigstens regnet es nicht.

Georgs neue Schuhe

Letztes Jahr sind Georgs Schuhe arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Seine erste Tat ist dementsprechend die Herstellung neuer Schuhe. Wir werden sehen, wie lange sie diesmal halten...



Es ist soweit

Das Projekt hat begonnen. Gestern abend wurde das Freilichtmuseum wieder zum Wohnraum umfunktioniert. Helga und Georg, Moriz, Anna und Lysander haben das Sommerhaus bezogen, und diesmal haben sie auch Verstärkung mitgebracht: Amaia (5) und Iñigo (9) werden die erste Woche im Museumsdorf verbringen. Außerdem ist David (16) zum Projektteam gestoßen. Benedikt und Katharina werden ihm alles über das Leben im Dorf erklären.
Die Stimmung ist gut, auch wenn das Wetter im Unterschied zum letzten Jahr kalt und tendenziell feucht ist. Aber das Feuer brennt und bald gibt es das erste "prähistorische" Mittagessen.

Dienstag, 12. Juni 2012

Bohnen und Erbsen


Erbsen (im Vordergrund) und Bohnen

Bohnenreihen




Hier hat sich eine Erbse zwischen die Bohnenreihen verirrt
 Auch die Hülsenfrüchte gedeihen prächtig. Das feuchte Wetter der letzten Zeit hat ihnen gut getan. Wir haben einen guten Moment erwischt, das Unkraut auszureißen, das teilweise schon fast gleich hoch war. Aus dem feuchten Boden läßt es sich gut herausziehen.
Wenn wir Glück haben, wird alles reif sein, wenn die BewohnerInnen wieder einziehen.

Der Lein blüht

Auf dem Acker hat sich seit unserem letzten Besuch in Mitterkirchen eine Menge getan - der Lein blüht, dass es eine Freude ist. Helga hofft, im Juli alle Produktionsschritte zur Herstellung von Leinen durchführen zu können. Dafür muss er noch ein bißchen weiterwachsen, der hübsche Lein.